Neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel gibt Beschäftigten, Unternehmen und Aufsicht mehr Sicherheit

Neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel gibt Beschäftigten, Unternehmen und Aufsicht mehr Sicherheit

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel zur Bekanntmachung im Gemeinsamen Ministerialblatt (GmBl) freigegeben. Sie tritt im August 2020 in Kraft.

Die Arbeitsschutzregel konkretisiert für den Zeitraum der Corona-Pandemie (gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz) die zusätzlich erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen für den betrieblichen Infektionsschutz und die im SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard bereits beschriebenen allgemeinen Maßnahmen. Andere spezifische Vorgaben, zum Beispiel aus der Biostoffverordnung oder aus dem Bereich des Infektionsschutzes, bleiben unberührt.

Die enthaltenen Maßnahmen der Arbeitsschutzregel richten sich an alle
Bereiche des Wirtschaftslebens. Ziel ist es, das Infektionsrisiko für
Beschäftigte zu senken und Neuinfektionen im betrieblichen Alltag zu
verhindern. Abstand, Hygiene und Masken bleiben dafür auch weiterhin die
wichtigsten Instrumente.

Betriebe, die die in der SARS-CoV-2-Regel vorgeschlagenen
technischen, organisatorischen und personenbezogenen Schutzmaßnahmen
umsetzen, können davon ausgehen, dass sie rechtssicher handeln. Zudem
erhalten die Aufsichtsbehörden der Länder eine einheitliche Grundlage,
um die Schutzmaßnahmen in den Betrieben zu beurteilen.

Die Regel wurde gemeinsam von den Arbeitsschutzausschüssen beim
Bundesarbeitsministerium unter Koordination der Bundesanstalt für
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erstellt.

 Quelle: https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/neue-sars-cov-2-arbeitsschutzregel.html

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen