Coronavirus erfordert mehr Hygienebewusstsein

Coronavirus erfordert mehr Hygienebewusstsein

Quelle: Haufe.de

Auch in Deutschland gibt es ein paar wenige Fälle des Coronavirus. Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen? Und was ist bei Geschäftsreisen nach China zu beachten?

Fachleute gehen davon aus, dass der neuartige Coronavirus (2019-nCo) weniger ansteckend ist als z. B. Influenza, also ein Grippevirus, oder Masern. Damit es aber zu keiner großflächigen Verbreitung und einem unnötigen Anstieg von Krankheitsfällen kommt, empfehlen Experten ein höheres Hygienebewusstsein.

Wie kann man sich in Deutschland schützen?

Generell empfiehlt sich das gleiche Verhalten wie zum Schutz vor Grippe.

  • Waschen Sie sich häufig die Hände.
  • Niesen und Husten Sie in die Armbeuge.
  • Halten Sie Abstand zu Erkrankten.
  • Benutzen Sie ein Desinfektionsmittel, z. B. nach einem Arzt- oder Klinikbesuch.

Um die eigenen Abwehrkräfte zu stärken, empfiehlt es sich zudem:

  • Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen.
  • Gehen Sie täglich an der frischen Luft spazieren.
  • Schlafen Sie ausreichend lange.

Worauf sollte man bei einer Geschäftsreise nach China achten?

Lässt sich eine Geschäftsreise nach China nicht verschieben, sollte vom Betriebsarzt abgeklärt werden, ob der Mitarbeiter fit für die Reise ist, also z. B. kein geschwächtes Immunsystem hat. Der Betriebsarzt kann dem Reisenden zudem zu Hygienemaßnahmen vor Ort beraten. Dazu gehört z. B.

  • Meiden Sie große Menschenansammlungen.
  • Fahren Sie besser nicht mit U-Bahn oder Bus, da dort viele Menschen dicht beisammenstehen und eine Übertragung des Erregers durch eine Tröpfcheninfektion deutlich erhöht ist.
  • Können Sie die Fahrt z. B. mit einer U-Bahn nicht vermeiden, tragen Sie einen Mundschutz.
  • Wechseln Sie den Mundschutz 2-3 täglich, wenn Sie viel sprechen oder wenn er durch Schwitzen oder hohe Luftfeuchtigkeit feucht wird.
  • Desinfizieren Sie nach einer Berührung die Hände.
  • Schütteln Sie beim Treffen von Geschäftspartnern nicht die Hände.

So gehen Sie mit Verdachtsfällen und Erkrankten um

Bei Verdachtsfällen oder bestätigten Krankheitsfällen gelten in Krankenhäusern die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten. Dazu gehören neben den üblichen Hygienemaßnahmen:

  • Schutzkleidung tragen,
  • Schutzbrille tagen,
  • mindestens eine FFP2-Masken tragen sowie
  • Handschuhe tragen.
  • Bringen Sie den Patienten in einem Einzelzimmer/Isolierzimmer mit Nasszelle und Vorraum/Schleuse unter.
  • Stellen Sie raumlufttechnische Anlagen, die nicht mit speziellen Filtern ausgestattet sind, ab, damit die Viren nicht durch die Luft in andere Räume gelangen können.

Was sollte man tun, wenn man selbst eine Ansteckung vermutet?

Wer aus dem Risikogebiet in China zurück nach Deutschland kommt oder mit einer erkrankten Personen Kontakt hatte und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme hat, sollte sich auf den Virus testen lassen.

Wichtig: Bei Verdacht zuerst beim Arzt anrufen!

Um weitere Ansteckungen zu vermeiden, gehen Sie so vor:

  • Rufen Sie zuerst beim Arzt an.
  • Beschreiben Sie ihm Ihre Krankheitssymptome am Telefon. Sagen Sie auch, warum Sie vermuten, dass Sie sich angesteckt haben.
  • Befolgen Sie die Anweisungen des Arztes.
  • Tragen Sie einen Mundschutz, wenn Sie in die Praxis bzw. ins Krankenhaus fahren

Quelle: https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/infektionsschutz-coronavirus-erfordert-mehr-hygienebewusstsein_94_509496.html

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